Textil-Glossar

Textil-Glossar

„Man muss nicht alles wissen. Nur wo es steht.“

A

Appretieren

Verfahren, um Aussehen (Glanz), Griff, Stand und Gewicht der Ware zu verbessern. Bei der Appretur werden Stoffe entweder mit Appreturmasse getränkt oder einseitig bestrichen. Aufgrund der glatten Oberfläche sind appretierte Stoffe schmutzabweisend. Nicht permanente (Stärke-) Appretur gibt minderwertigen Qualitäten eine bessere Optik. Diese Ausrüstung ist nicht waschfest. Permanent-Appreturen sind bis zu einem gewissen Grad wasch- und reinigungsbeständig.

Aramide

Eine Familie von Polymeren mit bestimmten gemeinsamen Eigenschaften. Die Moleküle enthalten aromatische Benzol-Ringe und Amid-Gruppen. IBENAs Partner Du Pont stellt Fasern aus zwei Arten von Aramiden her, die gesponnen und von IBENA zu Geweben verarbeitet werden: DuPont™ Nomex® Meta-Aramid-Fasern und DuPont™ Kevlar® Para-Aramid-Fasern.

Arc Man Test

Der DuPont™ Arc-Man® ist eine außergewöhnliche Prüfeinrichtung. Er ermöglicht die Bestimmung der Schutzwirkung von Geweben und Schutzkleidung gegenüber Störlichtbögen, die Temperaturen von bis zu 20.000 °C erreichen können.

Der DuPont™Arc-Man®-Test unterstützt Hersteller dabei, die Eignung verschiedener Materialien als Schutz vor den thermischen Auswirkungen von Störlichtbögen zu bewerten und zu vergleichen. Diese einzigartige Dienstleistung liefert aussagekräftige Daten zu mehreren wichtigen Parametern, mit denen Hersteller ihre Gewebe und Schutzkleidung hinsichtlich ihrer Schutzwirkung gegen die Hitze eines Störlichtbogens optimieren können. Siehe auch IBENA Arc entwickelt mit DuPont™ Nomex®.

Atlasbindung

Im Gegensatz zur Köperbindung zeigt die Atlasbindung eine glatte, geschlossene - scheinbar strukturlose - Oberfläche. Die Bindungspunkte sind gleichmäßig verstreut und berühren sich weder seitlich noch über Eck. Der kleinste Rapport einer Atlasbindung umfasst 5 Kett- und 5 Schussfäden. Wie beim Köper erfolgt die Bezeichnung atlasbindiger Gewebe meist danach, welches Fadensystem (Kette oder Schuss) auf der Gewebeoberseite überwiegend zu sehen ist. Wird innerhalb des Bindungsrapports bei jedem Schuss nur ein Kettfaden gehoben, entsteht Schussatlas, wird nur ein Kettfaden gesenkt, entsteht Kettatlas. Schussatlas wird meist in hoher Schussdichte gewebt. Atlasbindung A 1:4 (3) (Schussatlas) Atlasbindung A 4:1 (2) Kettatlas    

Aufbrechwiderstand

Eine der effektivsten Arten, um Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu verringern, ist es sicherzustellen, dass die Schutzkleidung als Barriere zwischen der Wärmequelle und der Haut während des Kontakts unversehrt bleibt. Wir sprechen von "non break-open protection" oder "Schutz gegen Aufbrechen". IBENA verwebt Garne aus DuPont™ Nomex® Faser, die sich verstärkt und verdickt, wenn es einer Hochtemperatur-Wärmequelle ausgesetzt wird. Die Anwesenheit von DuPont™ Kevlar® Fasern in der Fasermischung hält dieses komprimierte Gewebe davon ab aufzubrechen. Die Gewebe von IBENA aus dieser Fasermischung der DuPont™ Nomex® Familie mit DuPont™ Kevlar® - Bestandteil behalten die extrem wichtige Schutzbarriere, selbst wenn sie extrem hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

B

Baumwolle (in Schutzgeweben)

Sofern sie mit einem flammhemmenden Mittel ausgerüstet sind, werden Kleidungsstücke aus 100% Baumwolle für Hitze- und Flammschutzkleidung verwendet. Die Scherfestigkeit der Gewebe ist im Allgemeinen gering und das Gesamtgewicht beträgt mehr als das Doppelte eines Kleidungsstückes aus Nomex® Markenfasern bei vergleichbarer thermischer Isolierfähigkeit.

Beschichten

Die Bezeichnung für das ein- oder beidseitige Aufbringen von Aufstrichmitteln (z.B. Kunststoffe wie PVC, Polyurethan u.a.) auf ein textiles Flächengebilde (Gewebe, Maschenwaren etc.) PVC-Beschichtungen können abgewaschen und auf der Rückseite bis 30° C gebügelt werden - sind jedoch nicht reinigungsbeständig.

Bleichen

Will man der Ware (z.B. Weißwaren) ein reinweißes Aussehen verleihen oder sie in hellen Pastelltönen färben, wird sie gebleicht. Durch Bleichmittel wird der natürliche Farbstoff teilweise oder vollständig entfernt.

E

Edelstahlfaser

Wird als Komponente ab 1% bei der Fertigung von Garnen zugeführt, um antistatische Eigenschaften bei Geweben und Gewirken zu erzielen.

Einstellung

Sie charakterisiert die Geschlosseheit eines Gewebes und gibt an, wie viele Fäden sich auf einer bestimmten Fläche (z.B. cm²) in Kett- oder Schussrichtung befinden. Bei zwei durch Schrägstich getrennten Zahlen, z.B. 28/23, gibt die erste die Kett- und die zweite die Schuss-Fadenzahl an.

EN Normen

Relevante EN Normen für persönliche Schutzausrüstung.

Entflammbarkeit

Begriff, der die Fähigkeit eines textilen Flächengebildes bezeichnet, sich zu entzünden. Es gibt leicht- oder schwer entflammbare Textilien. IBENA Protect bietet ausschließlich schwer entflammbare Gewebe an. Siehe auch Inhärente Flammhemmung.

Euronorm (EN) / Europäischer Standard

Ein Standard, der von den Unterzeichnern der EU- und EFTA Abkommen in nationales Recht umzusetzen ist und der Vorrang vor jedem gegensätzlichen nationalen Standard hat. Vor ihrer Ratifizierung werden Euronormen generell als prENs (Vorläufige Europäische Normen) bezeichnet.

F

Farbe / Färbung

Um Farbe in ein textiles Flächengebilde einzuführen, gibt es mehrere Grundmethoden. Die üblichen Methoden sind einerseits die Injektion von flüssiger Farbe oder von Pigmenten in das Polymer während des Faserspinnvorgangs. Solche Produkte werden im Allgemeinen als herstellergefärbt bezeichnet.

Verschiedene Techniken werden angewandt, um Garne und textile Flächengebilde aus inhärent flammhemmenden Fasern zu färben. Die verbreitesten Methoden sind Stapelfaser-Färbung, Garnfärbung und Stückfärbung. (Siehe Flockefärbung, Garnfärbung und Stückfärbung). Solche Methoden bewirken in der Regel eine geringere Lichtechtheit, erleichtern jedoch die Produktion kleinerer Mengen an textilen Flächengebilden in Spezialtönen.

Farbechtheit

Darunter versteht man die Widerstandsfähigkeit von Färbungen und Drucken gegen Waschen, chemische Reinigung, Licht, Wetter etc.. Sie lässt sich durch die Wahl entsprechender Farbstoffe den Anforderungen anpassen, die an die jeweilige Ware gestellt werden.

Färben

Man unterscheidet im wesentlichen drei Arten der Farbgebung: - Garnfärbung - Stückfärbung - Druck Je nach Faserart sind dabei verschiedene Färbungstechniken erforderlich. So müssen unter Umständen Mischgewebe zweimal gefärbt werden. Mehrfarbige Textilien sind entweder buntgewebt (garngefärbt) oder bedruckt. Garnfärbung ist relativ teuer und gibt von vornherein eine gewisse Gewähr für gute Farbechtheit. Einfarbige Textilien sind meist stückgefärbt, ausgenommen hochwertige Bettdamaste u. a. Je nach Farbechtheit vertragen Haustextilien Waschtemperaturen bis 60°C oder 95°C.

Fasern

I. Naturfasern

Baumwolle: Die Samenfaser der Baumwoll-Pflanze ist die wichtigste Faser im Bereich Haushaltstextilien (Marktanteil 64%). Ihr wichtigstes Qualitätsmerkmal ist die Faserlänge (Stapellänge).

Merkmale/Eigenschaften:

  • sehr saugfähig (Wasserrückhaltevermögen 45-65%)
  • kann fast 10% ihres Gewichts an Wasser aufnehmen,
ohne dass man Feuchtigkeit spürt; deshalb Spitzen-
position überall dort, wo Textilien direkt mit der Haut
in Berührung kommen
  • "hautfreundlich" - kratzt und scheuert nicht, ruft keine
Allergien hervor
  • knittert leicht; Knitterneigung lässt sich jedoch durch 
Ausrüstungsprozesse erheblich verringern
  • kann gebleicht oder wasch- und lichtecht gefärbt werden
  • ist unempfindlich gegenüber hohen Wasch- und Bügel-
temperaturen und robuster Waschbehandlung


Leinen (Flachs)
aus den Stengeln der Flachs-Planze gewonnene Bastfaser Leinen besteht aus Zellulose
reißfester als Baumwolle, jedoch weniger elastisch.

Merkmale/Eigenschaften:

  • sehr strapazierfähig, koch- und waschbeständig
  • fusselfrei (ideal für Gläser- und Geschirrtücher)
  • knittert leicht; deshalb häufig knitterarm ausgerüstet

Reinleinen: Kette und Schuss aus reinem Leinen (100% Leinen)
Halbeleinen: Kette aus reiner Baumwolle, Schuss aus reinem Leinen; Leinenanteil darf dabei 40% nicht unterschreiten

II. Chemiefasern

Viskose - Faser (Zellwolle):
Faser aus regenerierter Zellulose; gewonnen z.B. aus Buchenholz (z.B. eingetr. Warenzeichen "Modal").

Merkmale/Eigenschaften:

  • Festigkeit geringer als bei Baumwolle
  • knittert leicht
  • empfindlich gegenüber hohen Wasch- und Bügeltemperaturen
  • bei Hauswäsche ist die Faser meist nur in   
  • Verbindung mit Baumwolle auf dem Markt
  • Hochglanz-Effekte

Einsatz bei Bettwäsche als Beimischung zur Baumwolle, um erhöhte Geschmeidigkeit und besseren Glanz zu erzielen.


Polyester-Faser synthetischer Faser, die einen hohen Anteil an der gesamten Chemiefaser-Produktion hat

Merkmale/Eigenschaften:

  • hohe Festigkeit
  • besitzt gute Säure-, Licht- und Wetterbeständigkeit
  • hat nur geringe Feuchtigkeitsaufnahme (Wasserrückhaltevermögen 3-5%)
  • trockent schnell
  • ist biologisch kaum abbaubar
  • pillt leicht     

 

Filamentgarn

Die meisten synthetischen oder künstlichen Fasern werden aus einer Lösung oder aus flüssigen Polymeren in einzelne Filamente gesponnen, die als Gruppen zu Multifilamentgarnen zusammengesetzt werden. Filamentgarne sind weniger bauschig und haben im Allgemeinen bessere physikalische Eigenschaften als Stapelgarne.

Flammhemmende Ausrüstung (FR)

Vorgang, gelegentlich auch als FR-Behandlung bezeichnet, der eine chemische Substanz oder Ausrüstung bezeichnet, die ein textiles Flächengebilde gegen Entflammung widerstandsfähiger machen soll. Flammhemmende Mittel werden oberflächlich aufgetragen und können deshalb während der normalen Wasch- und Trageperioden ihre ursprüngliche Wirkung verlieren.

 

Flottierung

Bei Geweben: bindungstechnischer Begriff für eine Fadenstrecke, die ohne Bindung entweder als Kettfaden über einer Anzahl von Schüssen oder als Schussfaden über einer Anzahl von Kettfäden liegt.

FR-Behandlung

Siehe Flammhemmend

G

Garne

Natur- und Chemiefasern werden zu Garnen und Zwirnen verarbeitet.

Garn im Sinne von "Einfach-Garn", ist ein einfädiges textiles Gebilde, bestehend aus Spinnfasern oder Filamenten (Endlosfasern). Spinnfasergarn besteht aus einer Anzahl Spinnfasern, die durch Verdrehen (Spinnen) zusammengehalten werden. Ein Filamentgarn besteht aus einem oder mehreren Filament(en), ohne oder mit Drehung hergestellt.

Gefachtes Garn: Zwei oder mehr einfache Garne oder Zwirne, die zusammen gespult, jedoch nicht miteinander verdreht sind.

Zwirn: Sammelbegriff für alle linienförmigen, textilen Gebilde, die durch Zusammendrehen (Zwirnen) einfacher Garne und/oder Zwirne gleicher oder verschiedener Art entstanden sind. Einstufige Zwirne werden in einem Zwirnvorgang aus zwei oder mehr einfachen Garnen hergestellt. Mehrstufige Zwirne werden in einem oder mehreren zusätzlichen Zwirnvorgängen aus einstufigen und/oder mehrstufigen Zwirnen, gegebenenfalls auch unter Mitverwendung von einfachen Garnen, hergestellt. Durch das Zwirnen wird die Festigkeit des Fadens gesteigert und die Gleichmäßigkeit verbessert. Zwirne sind fester und widerstandsfähiger als Garne gleicher Feinheit. Durch entsprechende Abwandlung in der Verarbeitung kann man den Zwirnen Mustereffekte verleihen. Die bekanntesten Zwirne dieser Art sind Frotté-, Flammen-, Noppen-, Kräusel-, Schlingen,- und Raupenzwirn. Bei Stoffbezeichnungen weist das Wort "Zwirn" darauf hin, dass es sich um ein besonders festes und dauerhaftes Material handelt, das aus gezwirnten Garnen besteht.


Spezielle Garne:

Gekämmte und supergekämmte Garne: Sie bestehen aus langen, hochwertigen Fasern, die kurzen Fasern wurden mit Hilfe einer Kämmaschine ausgeschieden bzw. ausgekämmt. Der Prozentsatz der ausgekämmten Fasern entscheidet über die Kennzeichnung. Das Verfahren verteuert das Material, macht aber die daraus hergestellten Stoffe besonder glatt, glänzend und haltbar.

Texturierte Garne: Endlose Chemiefasern, die durch ein Texturierverfahren permanent verformt werden, bezeichnet man als texturierte Garne, Kräusel- bzw. Stretch-Garne. Durch das Texturieren (Oberflächenverformung), das heute in unzähligen Variationen möglich ist, erhalten die Garne spezielle Eigenschaften wie z.B. Kräuselung, größere Elastizität, voluminöseren und weicheren Griff, erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme, höheren Lufteinschluss etc. Mischgarne (Mischgespinste) bestehen aus Mischungen verschiedener Faserarten.

Garnstärke/Cotton Count/CC

Maßeinheit für die Garnstärke. Ursprünglich in England entwickelt, aber noch heute in den USA verwendet. Je höher der "count" (Nummerierung), desto feiner das Garn. In Europa wird die Garnstärke in Nummer metrisch (Nm) gemessen. Umrechnungsfaktor: cotton count (cc) x 1,69 = Nm.

Gerstenkorn

Gewebe mit einer gut gegliederten, grobkörnigen Oberfläche. Die Bindungsart ist abgeleitet von der Leinwandbindung - in der Weise, dass mehrfach kreuzende Fadenflottierungen in Kette und Schuss entstehen. Kurz gesagt - leicht zu merken: Typisches Bindungsbild: 2 Kett- und 2 Schussfäden liegen kreuzweise flott und bilden das "Korn". Die Bindung findet vor allem Einsatz bei Handtüchern aus Bumwolle, Halbleinen oder Leinen. Gerstenkorngewebe sind sehr saugfähig und haben aufgrund der narbigen Struktur eine gut frottierende Wirkung.

Gestricke

Sie bestehen aus einem Faden, der in Querrichtung durch die Ware verläuft und durch die Nadeln zu Masche verschlungen wurde. Diese Ware kann aufgezogen werden und neigt bei Fadenbruch zu Fallmaschenbildung

Gewebe

sind textile Flächengebilde, die mittels Fachbildung aus sich rechtwinklig verkreuzenden Fäden zweier Fadensysteme - Kette und Schuss - hergestellt sind. Kette = Fäden in Längsrichtung Schuss = Fäden in Querrichtung Die Art und Weise, wie Kette und Schuss miteinander verkreuzt werden, bezeichnet man als Bindung. Bindung, Garnfeinheit und Einstellung (Fadendichte) bilden die wesentlichen Komponenten eines Stoffes. Neben den drei Grundbindungen gibt es eine Vielzahl an Varianten, die von den Grundbindungen abgeleitet werden, sowie Spezialbingungen.

Greige

Bedeutet im textilen Bereich ein unbehandeltes und ungefärbtes Gewebe.

H

Herstellerfärbung

Besagt, dass eine Faser während des Herstellungsvorgangs gefärbt wurde. Allgemein gesagt, erzielen herstellergefärbte Fasern bessere Farbechtheiten als im Handel gefärbte Textilien.

HTI

Siehe Wärmedurchgangs-Index

Hybride

Gattungsname, der textile Flächengebilde bezeichnet, die aus mehr als einem Garn- oder Fasertyp zusammengesetzt sind.

I

IFR

Abkürzung für "inhärent flammfeste Fasern", ein Ausdruck der hauptsächlich in den USA gebräuchlich ist. IFR-Fasern wie DuPont™ Nomex® und DuPont™ Kevlar® können ohne Hilfe chemischer Zusätze oder Ausrüstungen der Verbrennung widerstehen, das heißt sie besitzen dauerhaft flammfeste Eigenschaften.

J

Jacquard-Gewebe

zeigen großflächige, variationsreiche Bindungsmuster, wie sie besonders bei Damast-Bettwäsche und -Tischwäsche zu sehen sind. Der Begriff Jacquard geht zurück auf den französischen Erfinder J.M. Jacquard (1752-1834), der eine Steuerung für Webstühle erfand, bei der mit Hilfe von Lochkartenbändern die einzelnen Kettfäden beim Weben beliebig angehoben und gesenkt werden können. Hierdurch wurde die Herstellung von Stoffen mit großflächigen, komplizierten Webmustern möglich. Jacquardweberei wird nach Möglichkeit nur dann angewandt, wenn die kostspielige Technik einen hochwertigeren Warencharakter verspricht.     

K

Kalandern

Pressen von Geweben oder Maschenwaren, um sie glatter, glänzender, geschlossener oder geschmeidiger zu machen. Das geschieht auf Ausrüstungsmaschinen, den sog. Kalandern. Dabei durchläuft der Stoff zwei oder mehrere unter hohem Anpressdruck stehende Walzen, von denen eine geheizt wird.   

Kalmuk

Schweres Baumwollgewebe in Doppelschusstechnik mit weich gedrehtem Schussmaterial, beidseitig stark geraut, so dass keine Bindung mehr zu erkennen ist. Kalmuk wird als Betteinlage und als Tisch- und Bügelunterlage verwendet.

Kevlar®

Warenzeichen von Du Pont für Para-Aramid-Fasern von hoher Festigkeit. Als eines der bedeutendsten organischen Materialien, die jemals künstlich hergestellt wurden, besitzt Kevlar® eine bemerkenswerte Kombination von Eigenschaften, die seit seiner Markteinführung in den frühen Siebzigern zu einer Vielfalt von Anwendungen geführt haben. Das hervorstechende Merkmal von Kevlar® ist seine Festigkeit, die mehr als fünfmal so hoch ist wie Stahl bei gleichem spezifischem Gewicht. Kevlar® bietet auch exzellente thermische Eigenschaften und Stabilität des Gewirkes, genauso wie geringe Dehnung bis zum Bruch. Es korrodiert nicht und hält den meisten Chemikalien stand. Kevlar® ist zudem hitze- und flammfest. Dank Kevlar® schrumpfen Gewebe aus Nomex® Fasern nicht und bleiben auch bei Kontakt mit hohen Temperaturen intakt. Du Pont empfahl die Einbeziehung von Kevlar® in alle Nomex®-Mischungen, die in Oberstoffen als primäre Schutzbarrieren von Schutzprodukten wie Einsatzanzüge, Overalls und Handschuhe verwendet werden.

Klettverschluss

Verschluss, der sich für Thermo-Schutzkleidung eignet. Der Stoffstreifen sollte aus Nomex® Fasern hergestellt sein, die Haken und Schlaufen aus einem festen Nylon. Bekleidung, die aus einer Faser der Nomex® Faserfamilie besteht und mit einem Klett-Band versehen ist, sollte so geschnitten sein, dass das Band ausreichend abgedeckt ist, um ein Entzünden der Nylon-Komponenten zu verhindern.

Komfort

Ist sehr subjektiv und schwierig zu messen. Komfort ist unter anderem abhängig vom Kleidungsdesign, Gewicht und Materialbearbeitung, Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabweisung, Atmungsaktivität, Weichheit und der textilen Struktur. Ändert sich einer dieser Parameter, so kann dies die Wahrnehmung des Tragekomforts beeinflussen.

Konvektions-Wärme

Wärme, die durch Konvektion von einer Flamme mit zentraler Wärmequelle aus übertragen wird.

Köperbindung

Gewebe in Köperbindung sind meist auf den ersten Blick an den schräg verlaufenden Köpergraten zu erkennen. Die Grate entstehen durch den diagonalen Versatz der Bindungspunkte. Die Gratrichtung wird mit den Großbuchstaben Z bzw. S angegeben. Der kleinste Rapport eines Köper umfasst 3 Kett- und 3 Schussfäden. Köper werden üblicherweise nach dem Fadensystem bezeichnet, welches auf der Gewebeoberseite überwiegend zu sehen ist: Schussköper zeigt auf der Gewebeoberseite vorwiegend Schussfäden. Jeder Kettfaden liegt einmal über und zweimal unter den einzelnen Schussfäden, so dass der Schuss mehr in Erscheinung tritt. Köperbindung K 1:2 Z Kettköper zeigt auf der Gewebeoberseite vorwiegend Kettfäden. Jeder Kettfaden liegt zweimal über und einmal unter den einzelnen Schussfäden. Köperbindung K 2:1 S.

Kristallstruktur und Orientierung

Beschreibt die Stellung der Moleküle in einer Faser. Im Allgemeinen gilt, je höher die Kristallstruktur und die Orientierung, desto fester die Faser. In einer voll- oder hochkristallisierten und orientierten Faser sind die Moleküle eng aneinandergereiht mit einem starken Grad der vertikalen Anreihung.

Krumpfen

Vorwegnehmen des Einlaufens von Textilien durch besondere Verfahren (Krumpfbehandlung). "Krumpfecht" ist eine Ware, die eine Krumpfbehandlung erfahren hat und je nach der gegebenen Vorschrift oder dem Verwendungszweck bei Nassbehandlung nicht oder nicht über ein bestimmtes Maß hinaus einläuft (s. a. Sanfor).

L

Leinen

Nach speziellen Spinnverfahren hergestellte Mischgarne (z.B. Polyester und Flachs).

Leinen- und Halbleinen

Meist in Leinwandbindung gewebte Stoffe, mit den typischen Garnverdickungen des Flachses.

Leinenimitate

Im Handel übliche Bezeichnung für Gewebe (z. B. Baumwoll- oder Zellwollgewebe), bei denen die Leinenstruktur (Optik des Gewebebildes) durch die Fadenstruktur (unregelmäßige Garnverdickungen) bzw. durch die gewählte Bindung imitiert wird.

Leinwandbindung

Die Leinwandbindung ist die einfachste und zugleich engste Verkreuzung von Kett- und Schussfäden. Jeder Kettfaden liegt wechselweise einmal über und einmal unter den einzelnen Schussfäden Leinwandbindung L 1:1.

Lichtbogen

Ein Lichtbogen ist der Durchlauf von Strom durch ionisierte Luft. Das Auftreten von Lichtbögen kann schwere Verbrennungen verursachen, sei es als direkte Auswirkung der Explosion oder als Folge brennender Kleidung. Die Strahlungsenergie, die ein Lichtbogen hervorbringt, ist deutlich höher als die einer typischen Stichflamme. Lichtbögen halten typischerweise weniger als eine Sekunde an und sind explosiv. Neben Arbeitern im Dienstleistungsbereich sind alle Elektriker in der Industrie, die elektrischen Ausrüstungen instand halten, diesem Risiko ausgesetzt. Bekleidung, die aus IBENA Arc einem patentierten Spezialgewebe der Nomex® - Faserfamilie gefertigt ist, bietet einen bemerkenswert hohen Grad an Schutz.

Lichtechtheit

Maß für den Grad, in dem sich die Farbe eines textilen Flächengebildes nach dem Kontakt mit ultraviolettem Licht verändert. In Europa wird Lichtechtheit im allgmeinen nach einer Skala von 1 (gering) bis 8 (stark) bewertet, in den USA nach einer Skala von 1 bis 5. ISO 105 B02 dient im allgemeinen zur Bewertung der Lichtechtheit.

Linon

Glattes, leinwandbindiges Baumwollgewebe. Unterscheidet sich von Cretonne und Renforcé durch die glänzende Oberfläche (Effekt durch Kalandern) und die nicht waschfeste Appretur.

Lochstickerei

Bei dieser Art von Stickerei bilden Lochmotive den gewünschten Musterungseffekt. Zunächst wird ein rohes Grundgewebe (vorwiegend Batist) in eine Großstrickmaschine eingespannt. Danach wird mit Rohzwirn die Lochkonturen gestickt, dann mit Bohrern gebohrt und anschließend mit einem festen Stich (Plattstich) umstickt bzw. eingefasst. Erst durch Gasieren (Abbrennen von abstehenden Faserhärchen) wird die gestickte Umfassung sauber und glatt. Abschließend wird die Ware gebleicht oder gefärbt, teilweise auch zusätzlich bedruckt.

LOI

Abkürzung für den "begrenzten Sauerstoff-Index" (Limited Oxygen Index) ein Maß für den Anteil von Sauerstoff, der in der Atmosphäre vorhanden sein muss, bevor ein textiles Flächengebilde sich entweder entzündet oder brennt. Der LOI für Nomex® und Kevlar® Fasern liegt bei etwa 29.

M

Mako-Damast

Das Gewebe enthält in Kette und Schuss hochwertige ägyptische und sudanesische Baumwolle. Das Gewebe ist mercerisiet und hat eine besonders hohe Fadendichte.

Maschenwaren

sind Flächengebilde, die aus einem oder mehreren Fäden oder aus einem oder mehreren Fadensystemen durch maschenbildende Fadenverschlingungen hergestellt sind. Maschenwaren sind schmiegsamer und elastischer als Gewebe und weisen eine hohe Dehnbarkeit nach allen Richtungen auf. Durch entsprechende Bindungen lassen sich jedoch auch quer- und längsstabile Stoffe erzeugen.

Matratzendrell

Kräfiges Leinen-, Halbleinen- oder Baumwollgewebe für Matratzenüberzüge in Drell-(Drell- bzw. Fischgrat), Köper- oder Atlasbindung. Jacquardgemusterte Matratzenstoffe sind unter der Bezeichnung Matratzendrell-Jacquard oder Jaquarddrell im Handel.

Membran (wasserdampfdurchlässig)

Poröser Film, der dank der vorsichtigen Regulierung der Porengröße das Eindringen von Wasser verhindert und gleichzeitig erlaubt, die vom Körper ausgehenden Schweißdämpfe nach außen zu leiten.

Mercerisieren

Veredlungsverfahren (Behandlung mit Lauge unter Spannung), wodurch Baumwollgewebe oder auch -garne erhöhte Festigkeit, bessere Farbaufnahmefähigkeit und einen seidenähnlichen, kochfesten und reinigungsbeständigen Glanz erhalten.

Meta-Aramid

Siehe Aramid.

Mietwäschereien

In der Regel Unternehmen, die für die Pflege von Kleidungsstücken Verantwortung übernehmen.

Molton

Weiches, leinwandbindiges Baumwollgewebe - beidseitig geraut, in mittlerer bis schwerer Qualität. Oft auch in Doppelschusstechnik (Ober- und Unterschuss) hergestellt. Molton wird für Unterbetttücher, Tischunterlagen, Baumwoll-Kinderdecken etc. verwendet.

N

Nachbrennen

Die Zeitdauer, während ein textiles Flächengebilde brennt, nachdem die Flamme entfernt oder ausgelöscht wurde. Die Europäische Testmethode EN 532 ist Teil der EN 469 und EN 531 - Standards für Persönliche Schutzausrüstungen (PSA).

Nachglühen

Die Zeitdauer, während ein textiles Flächengebilde glüht, nachdem die Flamme entfernt oder ausgelöscht wurde. Die Europäische Testmethode EN 532 ist Teil der EN 469 und EN 531 - Standards für Persönliche Schutzausrüstungen.

Nicky-Velours

Im Handel gebräuchliche Bezeichnung für Scher-bzw. Schneideplüsch (bzw. Wirkvelours o.a. Wirksamt). Nicky-Velours ist geschorener Henkelplüsch. Die Rohware wird in der Ausrüstung einem Scherprozess unterzogen. Dabei werden die Henkel (Schlingen) aufgeschnitten oder zum Teil abgeschoren, wodurch eine samtartige Oberfläche entsteht.

Nomex®

Eingetragenes Warenzeichen von Du Pont für eine Hochtemperaturbeständige Aramid - Faser. Erhältlich in einer Vielfalt von Formen, darunter Filamentgarn, Papier, Waben und Stapelfasern. Nomex® Fasern werden in einer breiten Anwendungspalette eingesetzt: als elektrische Isolierung, für Flugzeugteile, Heißgas - Filter und Schutzausrüstungen, wo hohe Temperaturbeständigkeit und Chemikalienbeständigkeit wichtig ist.

Nomex® Antistatik

Eine homogene Mischung von Nomex® (93%) und Kevlar® (5%) Faser mit Karbonkern P 140 und Polyamidmantel und antistatischen Eigenschaften. Entwickelt, um eine dauerhafte Lösung für das Problem statischer Aufladung in Kleidungsstücken zu bieten, die sogar bessere Hitzeschutzeigenschaften wie Nomex® III besitzen. Wird außerhalb Europas auch als Nomex® III A vermarktet.

Nomex® Comfort

Mischung aus Feinfaser Nomex® (93%) und Kevlar® (5%) Fasern sowie P 140 (2%) antistatischer Komponente. Die Nomex® Comfort Fasermischung wurde entwickelt, um der Nachfrage nach Kleidung mit hohem Tragekomfort zu begegnen, die dieselben Hitzeschutzeigenschaften wie die Nomex® III Fasermischung besitzen. Die feinere Faser und der Querschnitt der Nomex® Fasern reduziert die Steifheit des Gewebes und die Rauheit der Oberfläche. Das Feuchtigkeitsmanagement wird ebenfalls verbessert und die Verflüchtigung von metabolischer Hitze gesteigert, die durch körperliche Aktivität der Träger entsteht. Nomex® Comfort ist in einer Vielfalt von Farbtönen erhältlich und eignet sich besonders für Arbeitsanzüge, Hemden, Unterwäsche, Kopfbedeckungen und für eine Reihe von Gewirken.

Nomex® III

Nomex® III ist ein eingetragenes Warenzeichen von Du Pont für eine patentierte Mischung von 95% Nomex® und 5% Kevlar® Fasern. Kevlar® ist verantwortlich, Gewebe während des Kontaktes mit intensiver Hitze und Flammen intakt zu halten. Die Nomex® III Fasermischung kann von spezialisierten kommerziellen Färbern, Webern und Spinnern gefärbt werden. Nach über 30 Jahren ist Nomex® III immer noch die einzige Fasermischung ihrer Art, die auf dem Markt vertrieben wird. Dank seiner umfassenden Leistungsfähigkeit wird die Nomex® III Fasermischung für viele unterschiedliche Arten von Kleidungsstücken verwendet, wo thermischer Schutz gefordert wird.

Nomex® Outershell Tough

Eine Mischung von herstellergefärbten Nomex® (75%) und Kevlar® (23%) Fasern sowie P 140 (2%). Nomex® Outershell Tough wurde speziell als Antwort auf die Anforderungen entwickelt, die Feuerwehren an Hochleistungskleidung bei geringem oder vergleichbarem Gewicht stellen. Dieses Konzept lässt sich leicht auf andere Anwendungen übertragen. Auch was Lichtechtheit und Scheuerfestigkeit betrifft, ist Nomex® Outershell Tough ein Spitzenprodukt.

O

Oberflächenbehandlung

Behandlung der Oberfläche, um bei einer Faser oder einem Gewebe die Leistungsmerkmale des textilen Flächengebildes zu verbessern. Eine Behandlung kann dazu dienen, feuchtigkeitsabweisende, antistatische oder flammhemmende Eigenschaften herbeizuführen oder einfach um die Ästhetische Erscheinung oder z.B. den Tragekomfort eines Gewebes zu erhöhen.

Allerdings gibt es extreme Unterschiede, was die Dauerhaftigkeit der Leistungsmerkmale angeht.

P

P140

Du Pont Faser die sich zusammensetzt aus einem Karbonkern und einer Polyamid Außenhülle. P140 wird als antistatische Komponente in einer Reihe von Nomex® Mischungen (in der Regel ein 2% Anteil) verwendet. Der relativ geringe Anteil an Polyamid beeinträchtigt die Flammbarkeit nicht.

Para-Aramid

Siehe Aramide.

Perkal

Die Beschreibung bezieht sich hier auf hochwertige Bettwäsche-Qualitäten. Feinfädige, dicht gewebte Ware aus Baumwolle, in Leinwandbindung. Aufgrund seiner Feinheit und Dichte eignet sich Perkal besonders gut als Basis für zartfarbige Druckdessins mit feiner Zeichnung.    

Pflegeleicht

Für diesen Begriff gibt es noch keine einheitliche, international gültige Definition. In der BRD heute die allgemeine Bezeichnung für Ausrüstungs- bzw. Veredlungsmaßnahmen, die Textilien leicht pflegbar machen. Darunter versteht man, dass sie sich ohne besondere Mühe waschen lassen, rasch und knitterarm trocknen und nicht oder nur leicht gebügelt (geglättet) werden müssen. Im weiteren Sinn umfasst der Begriff der Pflegeleichtigkeit z.B. auch die leichte Beseitigung von Verschmutzungen (fleck- und schmutzabweisende Ausrüstung). Siehe auch "Scotchgard" und "Teflon".

Pilling

Wird entweder durch das Tragen oder Waschen eines Kleidungsstückes verursacht, wobei Fasern aus dem Hauptkörper des textilen Flächengebildes herausgebrochen werden (aber immer noch dank stärkerer Fasern haftenbleiben) und sich eine kleine Kugel bildet.

Plattieren

Bezeichnung für eine Herstellungstechnik bei Maschenwaren, wobei zwei verschiedenartige oder -farbige Fäden so verarbeitet werden, dass der eine (Plattierfaden) bei allen Maschen auf die rechte Seite der Maschen kommt. Durch Plattieren kann eine Qualitätsverbesserung (unterschiedlicher Spinnstoff) oder eine Musterung erzielt werden. Single-Jersey, plattiert (Qualität für Spannbetttücher).

PPE

Englische Abkürzung für Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Kommt häufig in Zusammenhang mit Euronormen vor.

ProFlex4®

Ist ein modernes Gewebe für Schweißerschutzanzug aus patentiertem Gewebe, welcher von den Firmen IBENA, Aramex und Du Pont entwickelt worden ist. Die spezielle Konstruktion garantiert u.a. die Einhaltung der Normen EN 470/1, EN 531, EN 533, EN 1149/3.

  • EN 470/1 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren
  • EN 531 Schutzkleidung für hitzeexponierte Industriearbeiter
  • EN 533 Schutzkleidung - Anforderung bezüglich Flammenausbreitung von Materialien
  • EN 1149/3 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 3: Prüfmethoden zur Messung vom Abbau elektrostatischer Aufladung
PSA

Abkürzung für "Persönliche Schutzausrüstung".

Q

Qualitätsprogramm (Nomex)

Programm, das von Du Pont für industrielle Schutzanzüge und Feuerwehreinsatzanzüge angeregt wurde, die aus einer Faser der Nomex® Faserfamilie bestehen. Das Programm sieht eine Reihe von strengen Anforderungen in Bezug auf Hitze- und Flammschutz, Tragedauer, Ästhetik und Design vor. Viele der Anforderungen übertreffen die EN 469 und EN 531. Kleidungsstücke, die nach diesem Programm zertifiziert wurden, tragen ein besonderes Nomex® Qualitätsetikett. Ein zusammenfassender Testbericht ist für jeden genehmigten Kleidungstyp beim Hersteller zu beziehen.

R

Rapport

In der Weberei die Bezeichnung für die Gesamtheit der bindenden Fäden bis zur Wiederholung der Bindung (Bindungsrapport). Er bestimmt in Kett- und Schussrichtung, in ununterbrochener Reihenfolge aneinandergefügt, das Gesamtbild der Gewebebindung.

Raschelspitze

Auf der Raschelmaschine (Kettwirkmaschine) hergestellte Wirkspitze. Raschelspitzen stellen eine Imitation der Webspitze dar.

Rauen

Aufrauen von Stoffen, damit sie einen flauschigen, weichen Griff erhalten. Rauwaren, wie z. B. Flanell, Molton, Biber etc., durchlaufen ein- oder mehrmalig eine Kratzenraumaschine. Dabei werden Faserenden an die Stoffoberfläche transferiert. Rauwaren, ein- oder beidseitig geraut, sind schmiegsamer, saugfähiger und durch den höheren Lufteinschluss wärmehaltiger als glatte Waren.

Renforcé

Glatte, mittelfeine Baumwollqualiät in Leinwandbindung. Feinfädiger und somit hochwertiger als Cretonne. Wird roh, gebleicht, gefärbt und bedruckt angeboten.

S

Sanfor

"Sanfor" - geschütztes Warenzeichen für Gewebe, die nach einem besonderen Verfahren krumpfecht ausgerüstet und nach den Standardvorschriften der Lizenzfirma geprüft worden sind. Der Sanfor-Standard von +/- 1% bedeutet, dass Gewebe mit dem Sanfor-Etikett in der Wäsche nicht mehr als 1% in der Breite und Länge einlaufen oder sich verlängern dürfen. Die Bezeichnung "Sanfor" oder "Sanfor Standard" bezieht sich nur auf das Gewebe, nicht auf das Verfahren selbst. Dieses bezeichnet man als kontrollierte, kompressive Krumpfung (System Cluett), die als rein mechanischer Vorgang (Stauchen) auf Spezialmaschinen erfolgt.

Satin Daunendicht

Bei daunendichtem Satin handelt es sich um einen Schuss-Satin (Atlas- bzw. Satinbindung), bei dem der Schussfaden über vier Kettfäden hinweg und unter dem fünften hindurch geht. Aufgrund der offenen Bindung muss die Gewebekonstruktion so beschaffen sein, dass noch mehr Kett- und Schussfäden pro cm² verwendet werden, als bei Inlett und Einschütte.

Satin Streifen-Punkt-Würfel

Durch aneinandergeklebte Schuss- und Kettatlasbindungen gemusterte Gewebe.

Satin/Atlas

(s. a. Atlasbindung) Satin ist die französische Bezeichnung für Atlas. Charakteristisch ist die glatte, geschlossene, matt bis stark glänzende Gewebeoberfläche. Man unterschiedet zwischen Kett- und Schussatlas bzw. Kett- und Schusssatin. Kettsatin zeigt auf der rechten Warenseite mehr Kettfäden, Schusssatin mehr Schussfäden. Atlas- bzw. Satingewebe haben stets Fadenflottierungen über mindestens vier Fäden. Die rechte und linke Warenseite zeigt immer ein unterschiedliches Strukturbild. In der Praxis werden leichte, feinfädige Gewebe in Atlasbindung meist mit Satin und schwere, kräftige Gewebe mit Atlas bezeichnet.   

Satinieren

Glanzausrüstung (Kalandereffekt), ohne Mercerisation, speziell bei atlasbindiger Bettwäsche. Der Glanzeffekt ist im allgemeinen nicht waschfest.

Schaftweberei

ist eine Technik, bei der im Gegensatz zur Jacquardweberei (Einzelanhebung) mit Hilfe von Schäften, die durch eine Schaftmaschine gesteuert werden, immer eine Vielzehl von Kettfäden gemeinsam durch einen Schaft zur Fachbildung angehoben und gesenkt wird. In der Regel wird diese Herstellungstechnik für bindungsmäßige Kleinmusterungen angewandt (z.B. Faconné).

Schneiden - Scheren - Bürsten

Bei Stoffen, wie z.B. Frottier-Velours, Nicky etc., wird das für den Flor vorgesehene, zusätzliche Fadensystem aufgeschnitten. Durch ein - oder mehrmaliges Scheren erzielt man eine gleichmäßige Florhöhe; durch Bürsten wird der Flor aufgerichtet und die abgeschorenen Garnteile werden entfernt.

Scotchgard

Geschützte Bezeichnung für eine Fleckenschutzausrüstung auf Fluorbasis. Die mit Scotchgard (Oleophol) ausgerüsteten Stoffe haben öl- (fett-) und wasserabweisende Eigenschaften. Öle, Fette, Milch, Sahne, Soßen, Kaffee, Fruchtsäfte, Alkohol, Tinte und ähnliche Verschmutzungen lassen sich in der Regel durch Abtupfen mit einem saugfähigen Lappen oder Papiertaschentuch entfernen.

Seersucker

Stoff mit kreppähnlichen, in Streifen verlaufenden Aufwerfungen.

Es gibt zwei verschiedene Herstellungsvarianten:



1. Beim Weben werden Fäden mit unterschiedlichen Garnspannungen verwendet, bzw. Fäden die auf Grund ihrer unterschiedlichen Konstruktion bei der Wäsche in der Ausrüstung unterschiedlich einspringen, dies führt zum typischen Kreppeffekt.



2. Man bringt beim Bedrucken bzw. Ausrüsten der Ware eine Lauge auf, welche ebenfalls den gewünschten Kreppeffekt erzeugt.    

Sengen

Abbrennen von abstehenden Faserenden, um ein glattes Garn bzw. eine besonders glatte Oberfläche zu erzielen. Die fertige Ware erhält dadurch ein schöneres Aussehen und schmutzt weniger an.

Single-Jersey

Bezeichnung für feine, glatte Maschenware bzw. für einflächige Kulierware. Sie wird auf Maschinen mit einer Nadelreihe hergestellt. Besonders zutreffend ist der für Single-Jersey ebenfalls gebräuchliche Begriff Rechts-Links-Ware, denn eine Warenseite weist nur rechte, die andere nur linke Maschen auf.

Spinndüsenfärbung

Siehe Herstellerfärbung.

Spitze

Bezeichnung für transparente Flächengebilde, deren Fäden sich auf die je nach angewandtem Verfahren charakteristische Art und Weise zu einem durchbrochenen, netzartigen Grund oder zu vielfältigen Mustern so vereinigen, dass die Verbindungen nicht verschiebbar sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen handgearbeiteten Spitzen (auch echte Spitzen genannt) und den mechanisch hergestellten Maschenspitzen, die den echten Spitzen oft täuschend ähnlich sehen. Maschinenspitzen weisen eine besonders große Regelmäßigkeit des Grundes und der Musterung auf. Sämtliche Maschinenspitzen können entsprechend ihrem Aufbau auf Bobinet-, Spitzen-, Stick-, Klöppel- oder Raschelmaschinen hergestellt werden.

Stickerei-Grundstoff

Sammelbezeichnung für alle Stoffe, die als Stickgrund (Stickboden) durch eine Stickerei verziert werden.     

Stickereien

Flächenbebilde, bei denen Stickfäden von Hand oder maschinell durch einen Stickboden (Stickgrund), z.B. Gewebe oder Gewirke, gezogen werden. Der Stickboden kann bei bestimmten Verfahren nachträglich ganz oder teilweise entfernt sein.

Stoff

Feinbezeichnungen für Garne und Zwirne. Die bisherige Feinheitsbezeichnung Nm = Nummer metrisch wird allmählich durch das tex-System ersetzt. Beim Nm-System handelt es sich um eine Längennummerierung, die sich durch die Division der Länge in Meter durch das Gewicht in Gramm errechnen lässt. Nm = Länge m : Gewicht g. Von einem Garn Nm 50 wiegen 50m 1g, bei Nm 100 wiegen 100m 1g. Je höher die Nummer metrisch, desto feiner das Garn. Die metrische Zwirnnummer wird durch Schrägstrich nach der Garnnummer angegeben, z.B. Nm 70/2. Es handelt sich hierbei um zwei zusammengezwirnte Garne der Feinheit Nm 70. Da der Schrägstrich für das Divisionzeichen steht, entspricht der Zwirn Nm 70/2 der tatsächlichen Nummer 70 : 2 = Nm 35 (ohne Berücksichtigung der Einzwirnung). Das tex-System ist ein internationales Gewichtsnummerierungssystem zur Feinheitsbezeichnung textiler Fasern, Zwischenprodukte, Garne, Zwirne und verwandter Erzeugnisse. Es soll die mehr als 30 augenblicklich angewandten Systeme ersetzen. Als Einheit gilt: 1 tex = 1g : 1000 m (1000m wiegen 1g). 20 tex bedeutet, dass 1000 m Garn 20g wiegen, 10tex, dass 1000 m 10g wiegen. Je kleiner die Zahl, desto feiner das Garn. Benutzt wird auch die Einheit dtex. Sie entspricht dem zehnfachen tex-Wert. Bei der Zwirnfeinheit wird der Schrägstrich durch ein Multiplikationszeichen (x) ersetzt. 20 tex x 2 bezeichnet zwei zusammengezwirnte Fäden von je 20 tex, das ergibt 40 tex (ohne Berücksichtigung der Einzwirnung). Ne = Nummer englisch. Diese Maßeinheit wird nur im Zusammenhang mit dem Flächenmaß "inch" genannt.

Strahlungshitze

Hitze, die durch Strahlung von einer zentralen Quelle wie einer Flamme übertragen wird.

Strapazierfähigkeit

Ausschlaggebend für die Tragedauer eines Kleidungsstückes. Abriebwiderstands- und Reißfestigkeitstests sind Methoden, um die Strapazierfähigkeit festzustellen.

Stretch

(engl. "strecken", "dehen") Hinweis auf Stoffe (Gewebe oder Maschenwaren) die besondere Elastizität aufweisen. Sie wird auf verschiedensten Wegen erreicht, z.B. durch den Einsatz von texturierten Garnen, durch Elasthanfäden oder durch Ausrüstung. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Konstuktion der jeweiligen Ware.

Stückfärbung

Ausdruck, der die Färbung von textilen Flächengebilden bezeichnet. Stückfärbung weist geringere Licht- und Waschechtheitsergebnisse auf als spinndüsengefärbte Nomex® Fasern. Ein Vorteil der Stückfärbung ist höhere Flexibilität bei kleinen Mengen und Sonderfärbungen.

T

Textilfasern

Fasern sind aller Stoffe Anfan. Basis zur Herstellung textiler Gebilde ist die Faser. Sie bestimmt weitgehend die späteren Eingenschaften des fertigen Produkts. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Naturfasern und Chemiefasern. Sämtliche Faserartern können zu qualitativ hochwertigen Textilien verarbeitet werden - vorausgesetzt, dass Garn und Stoff dem Verwendungszweck entsprechend konstruiert, ausgerüstet bzw. veredelt und verarbeitet werden.

Thermo Man®

Du Ponts Brandtest Versuchspuppe, die dazu dient die Leistungsfähigkeit von Schutzkleidung unter simulierten Stichflammenbedingungen zu bewerten. Ein Test dem sich die Gewebe von IBENA immer erfolgreich wieder unterziehen. In den Tests ist die Versuchspuppe in das zu bewertende Kleidungsstück gekleidet und intensiver Strahlungs- und Konvektionshitze von 2 cal/cm²/sec während einer Zeitspanne von bis zu zehn Sekunden ausgesetzt. Während dieser Zeit registrieren 122 Sensoren systematisch den Anstieg der Temperatur auf der Oberfläche ("Haut"). Eine Software berechnet die sich daraus ergebenden Verbrennungszonen auf dem Körper und stellt sie graphisch dar. Gleichzeitig werden sie nach ihrer Schwere in Verbrennungen zweiten und dritten Grades eingestuft. Thermo Man wurde in Verbindung mit der amerikanischen Air Force entwickelt und wird in vielfältiger Weise genutzt, um die Hitzeschutzleistung von Bekleidung häufig in Zusammenarbeit mit Herstellern und Endverbrauchern zu bewerten.

TPP

Abkürzung für thermische Schutzleistung - eine Testmethode, die von Du Pont entwickelt wurde, um die Thermische Isolierung eines Gewebes zu messen. Du Ponts TPP Test setzt Gewebe über unterschiedliche Zeitspannen einer 50/50 Mischung von Konvektions- und Strahlungshitze aus. Ein Kalorimeter stellt dann den Grad der Wärmeübertragung fest und übersetzt ihn in den ungefähren Verbrennungsgrad. Die von Du Pont entwickelte Methode ist die Basis für ISO-Bewertungen der Wärmeübertragung. Eine Version des TPP-Tests ist auch vom CEN für die Bewertung von Hitze- und Flammschutzbekleidung entwickelt worden (siehe EN 366 und EN 367).

Tufting

Bezeichnung für Nadelflorstoffe, die auf Spezialmaschinen (Multinadelstühlen) hergestellt werden, indem mit einer Anzahl von Nadeln das Florgarn in Form von Schlingen durch ein textiles Grundmaterial gezogen wird. Die geschlossenen Schlingen können aufgeschnitten werden, wodurch eine samt- bzw. veloursartige Oberfläche entsteht.

Twaron®

Eine organisch technische Chemiefaser. Ihre chemische Bezeichnung ist Polyparaphenylen-terephthalamid. Die Ausgangsmonomere sind Para-Phenylendiamin und Terephthaloyldichlorid. Die funktionellen Gruppen sind an den aromatischen Kernen in para-Stellung angeordnet. Twaron Garne sind extrem fest. Nach Herstellerangabe ist die Reißkraft um den Faktor 2-3 höher als bei den hochfesten Polyester- und Polyamidgarnen, sowie 5mal höher als bei Stahl.

U

UV Stabilität

Der Grad, bei dem die Eigenschaften (z.B. Festigkeit und Farbechtheit) eines textilen Flächengebildes sich verändern, nachdem es ultraviolettem Tageslicht ausgesetzt worden ist. Die Schutzwirkung der Nomex® Fasern und Fasermischungen erreichen auch nach Perioden intensiver Lichteinstrahlung hohe Festigkeiten.

V

Verbrennungsgrad:

Maß für die Schwere der Verletzung menschlichen Gewebes durch Hitze. Verbrennungen zweiten Grades: irreversible Hautverletzung in einer Tiefe zwischen 100 und 2000 Mikron. Verbrennungen dritten Grades: irreversibler Schaden an der Haut in Tiefen jenseits von 2000 Mikron. Unmittelbar bevor eine Verbrennung zweiten Grades eintritt, wird "Schmerz" wahrgenommen. Du Ponts Thermo Man wird eingesetzt, um den Grad und die Lokalisation von Brandverletzungen vorherzusagen. Dafür wird eine Versuchpuppe einer simulierten Stichflamme ausgesetzt.

Veredlung

Es bedarf einer ganzen Reihe von Arbeitsgängen, um der Rohware (wie sie vom Webstuhl, der Wirk- oder Strickmaschine kommt) ihr Aussehen sowie die Gebrauchs- und Pflegeeigenschaft zu geben, die vom Verbraucher verlangt werden. Unter Textilveredlung oder Ausrüstung versteht man die Gesamtheit der chemischen oder physikalischen Bearbeitungsprozesse, durch die textile Rohwaren gebrauchsfertig gemacht werden. Je nach Verwendungszweck wendet man dazu die entsprechenden Ausrüstungsverfahren an.

Vertikaler Flammentest

Testvorgang, der die Entflammbarkeit eines textilen Flächengebildes bewertet. In dem Test wird ein Streifen eines textilen Flächengebildes über eine vorher definierte Zeitspanne einer vertikalen Flamme ausgesetzt. Nachdem die Flamme erloschen ist, wird die Zeit des Nachbrennens oder Nachglühens in Sekunden gemessen und die Entflammbarkeit eingeschätzt. Der Test wird auch benützt, um die Verkohlungsstrecke eines textilen Flächengebildes zu messen, nachdem es einer Flamme ausgesetzt war. Siehe auch Flammbarkeitstest.

W

Waffeltuch

Die Bezeichnung ist abgeleitet von der Bindungsart. Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und Unterseite plastische Musterung auf, die dem Waffelgebäck ähnlich sieht. Erzielt wird diese Wirkung durch eine Gruppe von Kett- und Schussflottungen, die beide verkürzend verlaufen. Die flottliegenden Fäden bewirken eine gute Feuchtigkeitsaufnahme. Die Bindung findet im Haustextilien-Bereich Einsatz bei Handtüchern, Bettüberwürfen und Waffeldecken.

Walkfrottier

Bei dieser Frottierware besteht die Schlingenkette aus einfachen (ungezwirnten ) Garnen. Durch den Walkprozess (Nass-Kochbehandlung) wird zusätzlich ein besonders weicher und flauschiger Griff erzielt. Merkmal: hohe Saugfähigkeit. Walkfrottierware ist leicht an den unregelmäßig gelegten, nicht aufrecht stehenden Schlingen zu erkennen.

Wärmedurchgangs Index (HTI)

Der Wärmedurchgang ist ein Maß dafür, wie schnell Wärme in einem Bekleidungssystem von einer Lage zur nächsten und bis auf die Haut übertragen wird. Die Verminderung oder, was optimal wäre, die totale Verhinderung des Wärmedurchgangs ist entscheidend für die Reduktion von Brandverletzungen auf ein Minimum.

Wärmedurchgangs Index (HTI) ist ein Index, der in den EN Standards verwendet wird, um die Übertragung von Strahlungswärme (EN 366) durch ein einzelnes textiles Flächengebilde zu messen Siehe auch TPP.

Waschechtheit

Die Stabilität eines textilen Flächengebildes, nachdem es unter den empfohlenen Bedingungen gewaschen wurde, einschließlich Form und Farbbeständigkeit. Herstellergefärbte Nomex®fasern haben eine an den Schluss bessere Waschechtheit als nachgelagerte. Diese Eigenschaft trägt zur außergewöhnlichen Tragedauer der Kleidungsstücke bei, die aus einem Produkt der Nomex® Faserfamilie bestehen.

Wirkfrottier

Auf einer Kettenwirkmaschine hergestellte, ein- oder doppelseitige Frottierware (Kettwirkware). Die Florschlingen sind im Warengrund (meist aus Polyamid) fest verankert. Bei doppelseitiger Ware liegt der Schwerpunkt der Schlingen (mit größeren Schlingen) immer auf einer Warenseite. Musterungen sind durch Druck, Ausbrennen oder durch Verwendung von buntem Kettmaterial möglich. Für Frottier-Bettwäsche werden vielfach 75% Baumwolle und 25% Polyamid verwendet. Aufgrund des Synthetikanteils im Grundgewirk ist die Ware nach einem Fixierprozess formstabil. Wirkfrottierwaren sind schlingenfest und werden (dimensionsstabil oder elastisch) für Frottier-Bettwäsche, Badezimmertextililien sowie Bade- und Freizeitbekleidung eingesetzt.   

Wirkfrottier-Velours

ist aufgeschnittene bzw. geschorenene Wirkfrottierware.

Z

Züchen

Buntgewebte (karierte oder gestreifte), leinwandbindige Baumwollstoffe (Cretonne, Renforcé oder Linon) für Bettbezüge. "Bauern-Karo" in blau/weiß und rot/weiß.

Zwirn-Frottier

Wird aus überwiegend gezwirnten Garnen hergestellt. Aufgrund der härteren Polschlingen wird (im Gegensatz zu Walkfrottier) eine stärkere Frottierwirkung erzielt. Besondere Kennzeichen: fester Griff, große Haltbarkeit.

DuPont™, Nomex®, Kevlar®, Arc-Man® and Thermo-Man® are registered trademarks or trademarks of E.I. du Pont de Nemours and Company or its affiliates